Greenpeace: „Fischereiflotten gefährden die Arktis“

Mein Beitrag WELT, Juli 2010
http://www.welt.de/welt_print/regionales/hamburg/article8327489/Fischereiflotten-gefaehrden-die-Arktis.html

 

Den Nebel über den arktischen Gewässern in der Nähe von Spitzbergen nutzten die Forscher an Bord der „Esperanza“, um Daten auszuwerten. „Es herrschte eine wunderbare Stille, die man sonst nur noch selten genießen kann“, sagt die Meeresbiologin Iris Menn.

Die Hamburger Greenpeace-Aktivistin befindet sich seit gut drei Wochen auf dem Forschungsschiff der Umweltschutzorganisation. Wie bei der Expedition im vergangenen Jahr widmen sich Experten aus dem In- und Ausland der Erforschung der Folgen des Klimawandels.

Die große Stille im Nebel erlebte Iris Menn auf dem 81. Breitengrad – und damit gleichsam auf einer flexiblen Linie, welche die Eisschmelze mit stetig sich ändernden Koordinaten markiert. Wo bislang wegen des Eises keine Schiffe fahren konnten, ist nun die Fahrt durch das Schmelzwasser teilweise frei. „Wir haben jetzt beobachtet, wie Fischtrawler in diese Region vordringen“, sagte Menn der WELT KOMPAKT. „Wir konnten mehrere russische Fischtrawler beim Fischen von Schellfisch auf dem 79. Breitengrad und einen norwegischen Trawler auf der Jagd nach Shrimps auf dem 80. Breitengrad dokumentieren.“

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