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Werbeagentur zeigt Flagge für die Antarktis. Erstes hoheitliches Zeichen für den Kontinent

Antarctic-Partnership„Eine kleine Geschichte mit großem Ausmaß: Im November 2014 stellten wir im Rahmen einer PR-Recherche fest, dass es scheinbar noch kein übergeordnetes Zeichen für den Eiskontinent Antarktis gibt“, sagt der Regensburger Geschäftsführer  Walter J. Schnapp der Agentur SchnappCom.

„Als Corporate Design erfahrene Agentur entwickelten wir deshalb ein Symbol mit internationalem Charakter, das global eingesetzt werden soll und darf. Und unser Pinguin-Maskottchen namens Carin hält als Erste die sprichwörtliche Antarktis-Fahne hoch. “

Inzwischen hat die Agentur das Flaggen-Symbol an wichtige internationale Organisationen verschickt.

Die erste und bisher einzige Flagge der Antarktis mit ganzheitlicher Bedeutung steht nach Agenturangaben ab sofort zur Veröffentlichung bereit. Die deutsche Markenagentur SchnappCom möchte damit erstmals alle Interessengruppen der Antarktis vereinen. Die Visualisierung dieser Antarktis-Flagge ist deshalb als übergreifendes Symbol mit hoheitlichem Charakter konzipiert.
„Durch die Nutzung und Verbreitung eines kollektiven Symbols möchten wir das Gemeinschaftsgefühl stärken als auch auf die Erhaltung des sich kontinuierlich erwärmenden Eis-Territoriums aufmerksam machen.“

 

Drei Begriffe sind zentral für diese Flagge:

 

Peace: Dank des Antarktisvertrags von 1959 zwischen den zwölf Signatarstaaten sind auf der Antarktis jegliche militärische Maßnahmen verboten und somit ist das Areal ein friedliches Naturreservat, unterstreicht die Werbeagentur SchnappCom.

Research: In erster Linie wird in der Antarktis wissenschaftliche Forschung betrieben.  So wurde eine der bekanntesten Naturbedrohungen, das Ozonloch, erstmals in der Antarktis entdeckt. Weltweit ergründen bereits 29 Expeditionsgruppen aus verschiedenen Ländern das Areal und nutzen es als ein natürliches Laboratorium. Auch Deutschland widmet sich der bedeutsamen Thematik: Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, ist mit der Neumayer-Station III sowie einem neunköpfigen Forscherteam in dem Gebiet,

Protection: Zahlreiche regierungsunabhängige Organisationen kümmern sich bereits um die Artenvielfalt auf dem Subkontinent. Die antarktischen Ozeane beheimaten insgesamt etwa 10.000 unterschiedliche Tierarten, wie beispielsweise Adeliepinguine, Sturmvögel oder Zwergwale. Die meisten dieser Spezies sind ausschließlich auf der Antarktis zu finden und sehr schutzbedürftig, da ihr natürliches Milieu von den Folgen des Klimawandels bedroht ist.

Ich selbst habe die Antarktis mehrfach bereist -und die Folgen des Klimawandels beobachten können. Vor allem auf Petermann-Island geht der Eispanzer stark zurück. In keiner Region der Welt ist der Klimawandel so stark wie auf dieser Insel zu spüren, sagen Experten wie der Bremer Wissenschaftler und Arzt Rolf Schiel, die regelmäßig Kreuzfahrten auf der MS Bremen oder MS Hanseatic von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten begleiten.

Foto: Edgar S. Hasse / Petermann-Island, Januar 2015

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