Archiv der Kategorie: Ostsee

Ostseebad Grömitz mit neuem Resort und frischer „Grömitzer Welle“

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Blick auf Grömitz (Schleswig-Holstein). Foto: holidaycheck

Mit 222 Zimmern, Erlebnisgastronomie, zwei Bars, Fitness- und Beauty-Angebot, einem Nivea-Haus sowie direktem Freizeitbad-Zugang verspricht das neue a-ja Resort Grömitz Wellness-Ferien für jedermann ab 39 Euro pro Person und Nacht. Das teilte die PR-Abteilung am 17. April 2015 mit. Das a-ja Resort Grömitz ist das zweite Resort der Marke, die mit dem a-ja Warnemünde 2013 einen Start hingelegt hat und demnächst zwei weitere Resorts eröffnet. „Unser Hotelkonzept demokratisiert den SPA-Urlaub und macht hochwertige Resortferien bezahlbar. Damit passen wir ausgezeichnet in die Lübecker Bucht und werden dem bereits bestehenden Wettbewerb neue Impulse geben“, freut sich a-ja-Geschäftsführer Holger Hutmacher. „Schon jetzt ist das Interesse riesig, und wir sind wochenweise komplett ausgebucht

Grömitz hat rund 7000 Einwohner und liegt am Nordwestrand der Lübecker Bucht.

Guten Appetit!

Mit seinem Gastronomie-Konzept  spricht das a-ja Resort in Grömitz nicht nur Hotelgäste, sondern auch externe Besucher an. Hoch über den Dächern von Grömitz begrüßt das Restaurant „Sky Piazza“ seine Gäste in sechs Themenbereichen mit ganz unterschiedlichem Ambiente. Vor den Augen der Besucher bereiten die Köche hier Pizza und Pasta, Salate und Gegrilltes, Schnitzelklassiker und andere Lieblingsgerichte der Deutschen frisch zu.

Ab Mitte Mai wird den Gästen des a-ja Resorts auch das komplett neu gestaltete Erlebnisbad „Grömitzer Welle“ offen stehen. Im Bademantel gelangen Resortgäste direkt in die weitläufige Badelandschaft – hier können Urlauber auch bei kühlem Wetter frisches, beheiztes Meerwasser genießen. Highlights sind der Panorama-Außenpool hoch über der Promenade, ein Brandungsbecken sowie Entspannungspools mit Wasserspielen. Im großzügigen Kinder- und Familienbereich lädt ein flacher Pool mit Wasserrutsche zum Planschen ein. Auf einer eigenen Etage kommen Freunde des wohltuenden Schwitzens in mehreren Saunen und Dampfbädern auf ihre Kosten. Und wer im Urlaub Kraft aufbauen will, kann sich im Vitapark mit Cardio- und Kraftstrecke austoben.

 

Die mehrjährigen Umbauarbeiten dauerten länger als geplant. 

 Grund der zeitlichen Verzögerung waren verschiedene, unvorhersehbare Ereignisse, wobei hier in erster Linie der Ausfall einer wesentlichen Baufirma und die damit verbundene Neuvergabe des Auftrages sowie die überaus umfangreiche und umfassendere Betonsanierung im Altbauteil zu nennen sind. Zudem haben einzelne Gewerke die vorgegebenen Qualitätsstandards nicht in allen Punkten eingehalten, sodass durch die notwendigen Mängelbeseitigungen weitere Verzögerungen eingetreten sind, hieß es in der  Gemeindeverwaltung. Kingsize-Zimmer für bis zu vier Personen Ob allein, zu zweit oder mit der Familie: Die 222 Komfort-Doppelzimmer des a-ja Resorts Grömitz bieten Platz für bis zu zwei Erwachsene und zwei Kinder und vermitteln das großzügige Wohngefühl einer Suite. Kingsize-Boxspringbetten mit speziellen Toppern sorgen für erholsamen Schlaf, und der Loungebereich bietet nicht nur einen herrlichen Blick ins Weite, sondern auch 48-Zoll-Fernsehvergnügen sowie Platz zum Lesen und Spielen. Das helle Bad ist mit Regendusche und einem separaten WC ausgestattet. Im ganzen Hotel ist W-LAN gratis. Seinen Gästen bietet das a-ja Resort Grömitz außerdem einen Hotelparkplatz und eine eigene Tiefgarage. Kleinigkeiten des täglichen Bedarfs sind im „smart markt“ erhältlich. Doris Köppe, Direktorin des Resorts, ist überzeugt: „Wir werden das neue Aushängeschild von Grömitz und der Lübecker Bucht.“ Zusammen mit ihren 75 Mitarbeitern will sie alles dafür tun, dass sich die Gäste an der Ostsee wohlfühlen. Die a-ja Resort und Hotel GmbH ist eine Tochter der DSR Hotel Holding. Mit Ferienresorts an der See und in den Bergen beantwortet die Marke a-ja die steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wellnessurlaub in deutschsprachigen Ländern. Ostern 2013 wurde in Warnemünde das erste a-ja Resort eröffnet, im April 2015 das zweite in Grömitz. Es folgen im September 2015 Bad Saarow und 2016 Ruhpolding.

Natürlich romantisch: Caspar David Friedrich auf der ITB Berlin

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Die Orte der Aktion „Natürlich romantisch“ in Mecklenburg-Vorpommern

Quelle: ESH / Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, Februar 2014

Der große Romantiker und Sohn der Stadt Greifswald Caspar David Friedrich steht im Mittelpunkt der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (5.-9.März 2014) – und zwar an den Ständen von Mecklenburg-Vorpommern.

Der Auftritt des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern auf der weltweit größten Fachmesse für Reisen, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin, steht unter dem Titel „Natürlich romantisch“ und damit im Zeichen des Romantik-Jahres, das bis zum 240. Geburtstag des Malers Caspar David Friedrich am 5. September 2014 läuft (www.natuerlich-romantisch.de).

Auf rund 500 Quadratmetern präsentiert sich der Nordosten vom 5. bis 9. März 2014 mit 26 ausstellenden Regionen, Städten, Fachverbänden und Unternehmen in der Norddeutschlandhalle sowie mit einem eigenen Stand in der Jugendreisehalle. Am ersten Messetag wird neben viel politischer Prominenz auch der Rostocker Radsprint-Star André Greipel erwartet, der für Radtourismus in Mecklenburg-Vorpommern sowie insbesondere für die 1. „Mecklenburger Seenrunde“ werben wird, dem größten „Jedermann-Radrennen“ in Mecklenburg-Vorpommern, zu dem am 23. Mai 2014 mehrere Tausend Starter erwartet werden (www.mecklenburger-seen-runde.de). „Mecklenburg-Vorpommern geht mit Rückenwind und Optimismus auf die weltgrößte Reisemesse. Im Gepäck haben wir nicht nur das mit 28,2 Millionen Übernachtungen zweitbeste Jahresergebnis von 2013, sondern auch überzeugende Themen und Angebote für dieses Jahr“, erklärte Jürgen Seidel, Präsident des Landestourismusverbandes. Die Branche lege viel Wert auf den fachlichen Austausch sowie auf die Kontakte zu potenziellen Gästen aus dem Berliner Raum. „Die ITB ist die wichtigste Leitmesse im Jahr, um auf das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern national und auch international aufmerksam zu machen. Umso mehr freut es mich, dass unser Land sich in seiner ganzen touristischen Vielfalt präsentiert. Der Nordosten hat mehr zu bieten als intakte Natur, traumhafte Ostseestrände und Märchenschlösser“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe.
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Gemälde: Caspar David Friedrich
Als wichtigster Vertreter der romantischen Malerei wird Caspar David Friedrich gesehen, geboren und aufgewachsen in Greifswald und auch später immer wieder in seine Heimatregion zurückkehrend, die sich in seinen zum Kanon der Weltkunst gehörenden Werken widerspiegelt. Nicht nur die Insel Rügen, sondern auch andere Regionen im heutigen Mecklenburg-Vorpommern zogen Romantiker an oder bildeten die Landschaft ihres Lebens – etwa bei Philipp Otto Runge aus Wolgast, Friedrich August von Klinkowström aus Ludwigsburg, Georg Friedrich Kersting aus Güstrow oder bei den in die Region reisenden Johan Christian Clausen Dahl aus Norwegen und Carl Gustav Carus aus Leipzig. Sie alle einte die Faszination des besonderen Lichts und der ursprünglichen, natürlich romantischen Landschaft des Nordens in Pommern und Mecklenburg, die sie in ihren Werken weltberühmt machten und in der man bis heute vielerorts ihre Spuren entdeckt. Auf diese begeben sich vermehrt interessierte Besucher, beispielsweise zu den Kreidefelsen auf Rügen, zur Klosterruine Eldena, zum Runge-Haus in Wolgast, zum Geburtshaus Kerstings nach Güstrow, nach Greifswald zum in Teilen erhaltenen Geburtshaus Friedrichs, in dem sich heute das Caspar-David-Friedrich-Zentrum befindet, und in die Gemäldegalerie des Pommerschen Landesmuseums mit Originalen romantischer Maler.

Link: auf-nach-mv.de

Zum Weltfischbrötchentag am 3. Mai 2014 an die Ostsee

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Quelle: Ostsee-Holstein-Tourismus e.V/Edgar S. Hasse / Foto: Niendorf-Fisch

Am 3. Mai 2014 lädt die schleswig-holsteinische Ostseeküste zum Weltfischbrötchentag. Das teilte Ostsee-Holstein-Tourismus e.V. mit. Es bietet sich daher an, das verlängerte Wochenende um den 1. Mai für eine Reise an die Ostsee Schleswig-Holstein zu nutzen. „Die Besucher dürfen sich auf ein facettenreiches und spannendes Programm rund um den Kult-Burger freuen. Von Nord nach Süd wird in vielen Orten entlang der gesamten Ostseeküste gefeiert“, erklärt Claudia Drögsler, Marketingleiterin des Ostsee-Holstein-Tourismus e.V. (OHT) die vom Verband initiierte Veranstaltung.

Mehrere Orte an der Ostsee servieren an diesem Tag leckere Fischbrötchen – frisch und knusprig. Darunter sind Eckernförde, Dahme und Hohwacht.

Heikendorf feiert den „Burger“ des Nordens am Möltenorter Hafen. Hier können die Besucher spannende Besichtigungstouren auf dem Feuerschiff unternehmen, Fischernetze flicken und Knoten knüpfen, beim „Schatztauchen“ Preise gewinnen sowie beim Malwettbewerb „Ich und mein Fischbrötchen“ ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Zur Stärkung wird ein abwechslungsreiches Drei-Gänge Menü nach dem „Running-Dinner-Prinzip“ angeboten, bei dem Vorspeise, Hauptgang und Dessert in verschiedenen Lokalitäten serviert werden.

In Dahme können sich die Gäste auf die Suche nach ihrem Lieblingsfischbrötchen machen und im Rahmen einer Rallye für jedes Fischbrötchen einen Stempel im Fischbrötchen-Gastro-Pass sammeln. Für jeden vollständig abgestempelten Pass gibt es ein kleines Präsent und unter allen Teilnehmern wird ein Wellenessgutschein für das StrandSPA verlost. Außerdem wird auch für den wohltätigen Zweck gesammelt: Für jedes verkaufte Fischbrötchen gehen 50 Cent direkt an die Organisation „Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder e.V.“.

Auf der Internetseite www.weltfischbrötchentag.de werden bis zum Weltfischbrötchentag das aktuelle Programm zum Ehrentag des Fischbrötchens und weitere Informationen rund um den „Ostsee-Burger“ präsentiert.

Weitere Urlaubsinformationen sind beim Ostsee-Holstein-Tourismus e.V. unter 04503/888 525 und unter www.ostsee-schleswig-holstein.de erhältlich.

Die deutsche Ostseeküste. Von Flensburg bis Zinnowitz – ein Hörbuch

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Neu im FAZ-Shop: Ein Buklet mit zwei CDs. Sie nehmen die Hörer mit auf eine Reise entlang der Ostsee von Schleswig-Holstein nach Vorpommern. Autoren der einzelnen Beiträge sind FAZ-Mitarbeiter. Preis: 19,90 Euro. Bestellungen über den FAZ-Shop. Mehr darüber: http://www.faz-archiv-shop.de

Die deutsche Ostsee bietet als Reiseziel eine einzigartige Vielfalt beeindruckender Landschaften und faszinierender Städte. Ausgehend von Usedom erkunden die F.A.Z.-Autoren die deutsche Ostseeküste in nordwestlicher Richtung bis hinauf an die Grenze zu Dänemark. Den Schwerpunkt für den ersten Teil des Hörbuchs bildet die eindrucksvolle Küste Mecklenburg-Vorpommerns mit den Inseln Usedom, Rügen und Hiddensee, der Boddenlandschaft um Ahrenshoop und dem Münster in Bad Doberan. Der zweite Teil des Hörbuchs führt nach Schleswig-Holstein. Stationen sind hier u.a. die alte Hansestadt Lübeck, die Insel Fehmarn und die Kieler Woche. Nach einem Abstecher an den Nord-Ostsee-Kanal endet die Reise an der Flensburger Förde.

Die hörbaren Publikationen eignen sich bestens als Urlaubseinstimmung während der Anreise im Auto.
Edgar S. Hasse

„Hansa“: Weltweit älteste Schifffahrtszeitschrift feiert 150-jähriges Bestehen

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Edgar S. Hasse
Quelle: Welt am Sonntag, 23.02.2014

In dem „Prospect“ vom 3. Januar 1864 verkündete eine neue Zeitschrift ihr publizistisches Ziel: „Förderung alles dessen, was zur Hebung des deutschen Seewesens beitragen kann“, stand im Editorial. Bis heute informiert das Branchenmagazin „Hansa“ auf Papier und digital über aktuelle Entwicklungen auf den Gebieten Schifffahrt, Schiffbau, Logistik, Häfen und Wasserstraßen. 2014 jährt sich das Bestehen der ältesten noch existierenden Schifffahrtszeitschrift der Welt zum 150. Mal. Kürzlich feierte die Tamm Media GmbH, in der die Publikation erscheint, das Jubiläum mit einer Festveranstaltung im Internationalen Maritimen Museum. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) würdigte Deutschlands älteste Fachzeitschrift dabei so: „Sie ist das Sprachrohr der gesamten deutschen maritimen Branche und hat in 150 Jahren viele Hochs und Tiefs der Schifffahrt erlebt.“

Die Vorsteher der deutschen Seemannschule in Hamburg, Gerad Schuirmann und Georg Thaulow, hatten das renommierte Blatt im Jahr 1864 als „Zeitschrift für deutsches Seewesen“ gegründet und knüpften mit dem Titel „Hansa“ an das historische Erbe des mittelalterlichen Handelsbündnisses an. Dem Geist der damaligen Zeit entsprechend, schlugen die beiden früheren Offiziere der Reichsflotte zuweilen nationale Töne in ihren Editorials an: „Es ist ein gefühlter Mangel, dass Deutschland, bei der Bedeutung seines Seehandels und der großen Zahl seiner alle Gewässer der Erde befahrenden Schiffe, nicht eine einzige nautische Zeitschrift aufweisen kann.“

Seit ihrem Bestehen hat die „Hansa“ nach Angaben der Tamm Media GmbH eine wichtige Rolle in der Pionierzeit der deutschen Schifffahrt gepielt – etwa bei der Gründung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im Jahr 1865, des Germanischen Lloyds 1867 sowie bei der Entstehung des Deutschen Nautischen Vereins (1868).

Noch heute ist die von Chefredakteur Niko Späth geleitete Fachzeitschrift „Hansa“ mit Sitz am Georgsplatz das offizielle Mitteilungsblatt der deutschen Nautiker. Wie genau die wechselvolle Geschichte dieser Zeitschrift verlief, hat jetzt der Historiker und Publizist Sverre Gutschmidt im Auftrag des Verlags genauer untersucht. Die erste Redaktionsadresse, berichtet er, lag in „Hommer’s Hotel, Hahntrapp No. 6“. Diese Straße, einst auch Hahnentwiete genannt, liegt noch heute in der Altstadt nahe der vom Krieg zerstörten Nikolaikirche. Zu den ersten Höhepunkten der Zeitschriftengeschichte zählte die 1870 veröffentlichte Beilage über die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die aufwendig unter dem Motto „Gott segne das Rettungswerk“ illustriert war. Später gab die „Hansa“ das Signal für die Gründung des Deutschen Nautischen Vereins.

Der provisorische Vorstand „dieser jungen Gesellschaft“ plane eine „constituierende Versammlung“ für den April, hieß es in der Ausgabe vom 1. März 1868. Daneben stand die Meldung mit einer Einladung ins „Hotel de Hambourg“. Diese Nachricht, so der Historiker Gutschmidt, „ebnete einer weiteren bahnrechenden Vereinsgeschichte den Weg“. Noch heute stellt der Deutsche Nautische Verein von 1868 als Dachverband der 20 regionalen Vereine mit rund 4000 Mitgliedern die Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft in Deutschland erfolgreich in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten.

Während der 25. Jahrgang des Journals 1888 mit unterhaltsamen Berichten über „Die Tauchkunst“, die Kaiserliche Marine sowie den „Bau von Fischereihäfen am Norddeich und auf Nordernei“ glänzte, konnten die Experten Jahrzehnte später ihr Entsetzen über die Folgen des Ersten Weltkrieges kaum in Worte fassen. „Das furchtbarste Jahr deutscher Geschichte liegt hinter uns“, heißt es zum Beispiel in der Ausgabe vom 3. Januar 1920. Bald sollte die nächste deutsche Katastrophe folgen – die „Machtergreifung“. Grußbotschaften der NS-Funktionäre prägten häufig die Postille. Propaganda-Minister Joseph Goebbels lobt die „Hansa“ als „Mittler zwischen Deutschland und der Welt“.

Die erste Nachkriegsausgabe am 1. Mai 1948 machte eine verheerende Bestandsaufnahme: „Von einem Tonnagebestand von etwa 4.000.000 BRT vor Ausbruch des Krieges sind der deutschen Handelsflotte in den Westzonen nur 422 kleine Küstenmotorschiffe und Dampfer mit etwa 117.000 BRT verblieben.“

Zu berichten gab es in den Folgejahren des Wirtschaftswunders viel. Unterdessen steuerte das Journal selbst in neue Hoheitsgewässer: In den 80er-Jahren erwarb der langjährige Vorstandsvorsitzende des Axel Springer Verlages, Professor Peter Tamm, gemeinsam mit Partnern diese traditionsreiche Zeitschrift. Sie wird heute von Peter Tamm jun. unter dem Dach der Gesellschaft Tamm Media geführt.

Noch heute stellt die „Hansa“ in jeder monatlichen Ausgabe die wichtigsten Entwicklungen auf den Schiffsmärkten vor. Regelmäßig werden Teile des Heftes sogar auf Englisch publiziert. Die Auflage liegt bei rund 7200 Exemplaren. Dazu kommt ein aktueller Online-Auftritt. Dass diese Zeitschrift die Zeiten überstanden hat, sei nicht zuletzt ein Verdienst von Peter Tamm, sagt Bürgermeister Olaf Scholz. „Er hat viel für den Medien- und Schifffahrtsplatz Hamburg geleistet.“